Wetter

3-14°C

Fahrstrecke etwa 108km

Quelle: Google Maps

Wir haben uns ja ziemlich gut vorbereitet, Reiseberichte gelesen und auch mit anderen Urlaubern unterhalten, welche bereits in Barcelona waren. Wir können nur sagen, das meiste hat nicht gestimmt (zumindest für uns und was wir erlebten).

Nirgendwo war gestanden, dass Barcelona eine Umweltzone hat und man sein Fahrzeug in einer Datenbank online registrieren muß. Das sagte uns nur zufällig ein anderer Camper einige Tage vorher. Also das haben wir dann erledigt und auch bekommen. Dann ist überall von dichten Verkehr, Chaos und Parkplatznot zu lesen und besonders natürlich für Wohnmobile, da geht dann gar nicht’s. Hmmmm, haben wir uns gedacht, so ein schmarrn und haben vorher ordentlich geplant. Neo sollte natürlich auch mit, sonst hätten wir auch Außerhalb auf einen Campingplatz gehen können, Neo im Auto gelassen und dann mit dem Nahverker in die Stadt. Das hätte aber hin und zurück, noch einiges anschauen, usw., zu lange gedauert. Also gut, das größte Problem war dabei die Zeiten so einzuplanen, dass alles ineinander funktioniert.

Der Plan war: Mit dem Wohnmobil in die Innenstadt und in einem Parkhaus abstellen (so viele Parkhäuser in die ein Wohnmobil rein passt gibt es nicht, da muss man sich auch rechtzeitig einen Platz reservieren. Eine Bestätigung bekommt man nur Werktags zu Bürozeiten. Wir haben aber am Wochenende geplant). Dann mit der Metro vom Parkhaus zur Sagrada familia (da darf aber Neo nicht rein, also einnmal Rosi rein und ich mit Neo draußen bleiben und dann wechseln). Das Problem ist, man muß einige Tage vor dem Besuch der Sagrada familia schon Eintrittskarten mit genauer Zutrittszeit bestellen und bezahlen. Dann weiter mit der Metro zum Park Güell. Und dann wieder zurück mit der Metro zum Parkhaus. Jedoch dürfen Hunde nur zwischen 09:00 und 17:00 Uhr in der Metro fahren, dann nicht mehr.

Was soll man sagen, es hat funktioniert.

Das war der Verkehr kurz nach 08:00 auf der Stadtautobahn. Alles total entspannt.

Hier am Hafen vorbei und der Verkehr fließt ohne Probleme.

Dann noch durch ein paar Tunnels.

Und schon die Ausfahrt raus.

Kurz links abbiegen.

Und rein ins Parkhaus. Und wir sind jetzt direkt zwischen Meer und Stadtmitte im Hotel- und Museenviertel.

Das sind halt mal Parkhäuser. Da stehen LKWs und Busse drin.

Die richtige Metro genommen und rein zu Antoni Gaudi’s Sagrada familia.

Eine Fahrt auf den Turm kostet extra und man muss auch den vorher reservieren. Aber der Ausblick lohnt sich.

Rauf geht’s mit dem Fahrstuhl, runter zu Fuß. Nur diese Treppe hat innen kein Geländer.

Der Plan war ja dann weiter zum Park Güell. Dazu muss man aber noch einen Berg hoch durch ein Wohnviertel. Weiter oben sind dann Rolltreppen mitten in der Straße.

Dumm nur, auch da hat in den Reiseberichten nichts gestimmt. In den Park dürfen keine Hunde mit rein und berichtet wurde, man kann außen rumlaufen und sieht dann trotzdem alles vom Park. Wir sind außen rumgelaufen und haben garnichts gesehen. Also ohne Park Güell wieder zurück zum Parkhaus und vorher noch einen kleinen Abstecher an die Promenade.

Das Parkhaus bezahlt (für 7h etwa 28,-€) und raus auf die fast leere Autopista.

Nicht nur wir waren am Abend müde vom rumlaufen, Metrofahren und den vielen Leuten und der Lautstärke in der Stadt.

Zusammengefasst muss man sagen, von Barelona sollten sich viele deutsche Städte mal was abschauen. Es macht einen total aufgeräumten, organisierten, relaxten, sauberen und freundlichen Eindruck. Selbst mit Wohnmobil ist diese Millionenstadt leicht befahr- und erlebbar.