03.01.2026 Charly – Frankreich

Wetter:

Tagsüber -3 bis 3°C, bewölkt bis sonnig

Strecke 692km

Quelle: Google Maps

Genau deswegen wird es jetzt Zeit loszufahren. Der Winter ist da – In Deutschland. Hoffentlich wird’s in Spanien besser 🤔. Egal, auch wenn’s nur ein paar Grad wärmer ist und etwas mehr Sonne hat lohnt es sich schon, oder? Also, der Plan für heute ist durch die Schweiz bis zur französischen Grenze zu kommen und dann mal einen Parkplatz suchen zum Übernachten.

Wenn einer fragen sollte, warum gerade durch die Schweiz? Ganz einfach, ich habe noch eine gültige Vignette für die Schweiz und spare mir damit ein ganzes Stück Autobahnmaut in Frankreich. Und weil ich ja eh Zeit habe, fahre ich halt dann auch erstmal die Landstraße von den Alpen bis runter zum Mittelmeer.

Ach ja, und wenn noch einer fragen sollte, wo ist denn Rosi? Ja, die wartet erstmal ab, ob es mich in Spanien von der Straße spült (man beachte die ganzen Unwettern in der letzten Zeit) oder ob ich Bilder in Badehose schicken kann. Wenn ich den ersten Sonnenbrand habe kommt sie wie immer nach 😎.


04.01.2026 Chusclon – Frankreich

Wetter:

Nachts -6°C, tagsüber 4°C, sonnig und sehr windig

Strecke 306km

Quelle: Google Maps

So im Winter durch die schneebedeckte Schweiz ist schon ein Erlebnis. Trotz Samstag ist es auf der Straße richtig voll mit teilweise ordentlich Stau (alle wollen zum Skifahren). Aber so sieht dann auch das Wohnmobil aus, voll Salz und Dreck. Der muss jetzt erstmal runter, auch wenn es Sonntag ist.

Und dann habe ich es noch bis runter nach Chusclon geschafft. Der Stellplatz ist unter den Spanien-Campern absolut bekannt. Zum einen liegt er nicht weit von der Autobahn und als Etappenplatz super gelegen. Zum anderen, er ist kostenlos, wenn man in der angrenzenden Winzergenossenschaft mal das ein oder andere Fläschchen Wein kauft. Tja, bwww, das tut man doch gerne in Frankreich, oder? 🍾


05.01.2025 Les 3 Digues – Frankreich

Wetter:

Nachts 0°C, tagsüber 8°C, sonnig und sehr windig

Strecke 157km

Quelle: Google Maps

Es ist geschafft – Der erste Abschnitt, das Mittelmeer nach über 1.100km erreicht. Es ist zwar relativ sonnig aber durch den Nordwind durch das Rhonetal, sehr kalt.

Außer Sand, Wasser und Wind ist hier nix los, am Strand bin ich ganz alleine. Ich stehe auf einem Stellplatz und da sind auch nur etwa 10 Wohnmobile, also fast leer.

Naja, so einen richtigen Plan habe ich bis jetzt noch nicht. Ich glaube, ich fahre jetzt erstmal die französische Küste ab und schaue mal nach schönen Plätzen für einen Reise hierher im Frühjahr oder Herbst, zumindest solange das Wetter so bleibt. Das kann auch morgen ganz anders werden.