27.08.2025 Porto Koufo – Griechenland
Wetter:
Nachts 19°C, tagsüber 33°C, sonnig und wolkenlos

Strecke 94km

Die Nacht in meiner Bucht war sehr einsam und ruhig, bis auf meinen persönlichen Wachhund. Der hat sich vor mein Auto gelegt und ab und zu gemeldet wenn sich draußen was bewegt hat. Irgendwann hat das gebelle dann schon genervt, aber na ja, dafür war ich sicher 😉.

Dies war die Morgenstimmung und bis auf ein Fischerboot weit draußen war nix.

Der heutige Tag war zum Strand und Buchten testen gedacht. Hier wollte ich mich eigentlich hinstellen, nur da waren Wohnmobile verboten. Also gut, dann eben weiter.

Die Straßen hier in Griechenland sind ja noch enger und belebter als in Spanien. Das hat mich durch manche Dörfer dann schon Schweißtropfen gekostet. Über Umwegen bin ich zu dieser Bucht gekommen, bin dann auch eine Runde baden gegangen, habe mich aber dann doch entschieden weiterzufahren. Die ganze Bucht war eigentlich ein Dauer-Campingplatz und da wollte ich mich dann doch nicht zum Übernachten außen davor hinstellen.
Und dann habe ich sie gefunden, die Bucht (Kalamitsi) in der ich vor fast 40 Jahren schon mal war. Aber irgendwie hat sie damals noch ganz, ganz und ganz anders ausgehen. Es gab nur einen Campingplatz (auf dieser Wiese hatte ich heute mein WoMo geparkt), am Strand gab es nur eine handvoll alte Hütten und eine Taverne mit Veranda, ansonsten nix. Und heute ist es das schicki micki Paradies der Rumänen und Bulgaren. Und ja, so voll sind momentan zur Hauptsaison alle Strände die entsprechende Bar’s und Restaurant’s haben.

Hier der Blick auf die Bucht in der Mitte rechts, im Hintergrund der Berg Athos mit den bekannten Klöstern.

Dann wurde es eben diese Bucht. Die Anfahrt war schon etwas wild und wieder nur für diesmal besonders gute Nerven. Einspurig eine kurvige Sandpiste, teils Asphalt, gerade dass meine Achsen durchgepasst haben und direkt am Meer entlang mit teilweise ausgewaschenem Untergrund an Gartenzäunen und Steinmauern auf der anderen Seite und tiefen Ästen von den Bäumen. Wenn jemand entgegen kommt, muss halt dann der Andere im schlimmsten Fall fast einen Kilometer rückwärtsfahren.

Aber gut, ich bin da. Und außer mir hat sich auch nur noch ein andere Kastenwagen so verirrt. Der war aber kleiner und nicht so hoch. Für Autos war das weniger ein Problem, es waren aber auch nur wenige hier.


Die Bucht ist eigentlich ein Paradies und deshalb bleibe ich auch die Nacht heute hier.